| Nr. 56 - Februar 2026 |
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SONDERAUSGABE ZUM JAHRESKONGRESS 2025 DER GFFC E.V. |
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Liebe Mitglieder der GFFC,
im ersten Newsletter des Jahre 2026 möchten wir kurz den 33. Jahreskongress im Dezember Revue passieren lassen. Mit fast 500 Teilnehmern war dieser wieder ein voller Erfolg. Den Kongresspräsidenten Anja Pallas und Ulf Bertram ist es nicht nur gelungen, ganz dem Motto „KI in der Fußchirurgie“ aktuelle Themen zu bedienen, sondern auch hochrangige internationale Gäste beispielsweise aus dem Gastland Schweiz und von der BAFAS zu gewinnen. Aber auch ein Blick über den Tellerrand war erfolgreich. So gab es wieder eine äußerst gut besuchte Sitzung zum Thema „Resilienz“ und auch zum Thema „Gender und Bias“. Im Namen des Vorstands möchte ich mich bei den Kongresspräsidenten, den Vortragenden, den Teilnehmern und den Partnern von der Industrie bedanken. Wir freuen uns schon auf den 34. Kongress, dann ganz unter dem Motto 30 Jahre GFFC e.V. .
Am Donnerstag vor dem Kongress hat erstmals der Abschlusstest zum Personenzertifikat in Zusammenarbeit mit TÜV Rheinland stattgefunden, welchen alle Teilnehmer bestanden haben. Vor dem Hintergrund künftiger nationaler und europäischer Entwicklungen möchte ich alle Mitglieder dazu einladen, dieses Jahr ihre Zertifizierung anzugehen.
Einladen möchte ich auch zum 4. BAFAS-Kongress (Balkan Foot and Ankle Society) in Zusammenarbeit mit der GFFC in Zypern vom 4. bis 6. September 2026. Prof. Atanas Katsarov, der amtierende Präsident der BAFAS, möchte hier ein Mitglied der GFFC mit einem Reisezuschuß von 400€ unterstützen. Besonders ansprechen möchten wir hier Kollegen in der Ausbildung oder in Elternzeit. Bei Interesse bitte ich um eine kurze, formlose Bewerbung an service@gffc.de. Zudem wird zum 2. Mal ein Kurs in Varna, Bulgarien von 01.07. bis 03.07.2026 stattfinden und unserem Basiskurs entsprechen.
Weitere Informationen zu beiden Kursen finden Sie auf unserer Homepage.
Auf der Homepage finden Sie auch alle Informationen zu den diesjährigen Kursen. Hier möchte ich ausdrücklich auf die zwei neuen Kursorte Homburg / Saar und Jena hinweisen.
Empfehlen möchte ich noch den VSOU-Kongress in Baden-Baden vom 16. bis 18. 04. 2026. Hier werden wir wieder mit 2 Sitzungen vertreten sein.
Auch „GFFC and Friends“ wird uns wieder durch das Jahr 2026 begleiten. Dieses äußerst erfolgreiche Online-Seminar ist mittlerweile fest etabliert. An dieser Stelle möchte ich allen Referenten und den Organisatoren um Professor Walther ausdrücklich danken.
Erneut hinweisen möchte ich auf zwei exklusive Angebote für unsere Mitglieder:
- ein vergünstigtes Angebot zum Erwerb eines Pedcat DVT über die CurveBeamAI und
- unsere Kooperation mit medicalnetworks, die einen Abrechnungsservice für H-DRGS anbieten.
Im Namen des Vorstands wünsche ich ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2026.
Viele Grüße

Kajetan Klos

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RÜCKBLICK DER KONGRESSPRÄSIDENT:INNEN AUF DAS 33. INTERNATIONALE SYMPOSIUM FÜR FUßCHIRURGIE. ZUKUNFT GESTALTEN ZWISCHEN KI, HANDWERK UND MENSCHLICHKEIT |
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Der Jahreskongress fand am 5. und 6. Dezember 2025 in München statt und brachte erneut Fuß- und Sprunggelenkspezialistinnen und -spezialisten aus dem In- und Ausland zusammen. Unter dem Kongressmotto „KI und Fußchirurgie“ stand der intensive fachliche Austausch über Innovationen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven unserer Disziplin im Mittelpunkt.
Bereits der Eröffnungsvortrag „Entscheiden unter Unsicherheit“ machte deutlich, dass moderne Fußchirurgie weit mehr ist als die Anwendung technischer Möglichkeiten. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Wege in Diagnostik, OP-Planung und wissenschaftlicher Arbeit, fordert uns aber zugleich heraus, ärztliche Erfahrung, Intuition und Verantwortung bewusst in diesen Prozess einzubringen. Diese Balance zwischen Technologie und Menschlichkeit zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Symposium.
Das wissenschaftliche Programm spiegelte die beeindruckende thematische Breite der Fußchirurgie wider. In zahlreichen Parallelsitzungen wurden aktuelle Entwicklungen in der minimalinvasiven Chirurgie, Arthroskopie, Kinderfußchirurgie, Traumatologie und konservativen Therapie diskutiert. Einen besonderen Stellenwert nahmen neue Konzepte zur Behandlung komplexer Deformitäten wie des juvenilen Hohlfußes oder der adult erworbenen Plattfußdeformität ein. Ebenso intensiv beleuchtet wurden wirtschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen – von Hybrid-DRG über Abrechnungssysteme bis hin zu gesundheitspolitischen Veränderungen.
Ein zentrales Anliegen des Kongresses war es, den Blick über die reine Technik hinaus zu erweitern. Sitzungen zu Resilienz, mentaler Gesundheit, Gender- und Bias-Themen sowie zur ärztlichen Ausbildung im digitalen Zeitalter unterstrichen, dass nachhaltiger Fortschritt nur dann gelingt, wenn wir auch die Menschen hinter der Chirurgie stärken. Gerade in Zeiten zunehmender Verdichtung und Digitalisierung ist dies ein wichtiges Signal.
Internationale Impulse – unter anderem durch das Gastland Schweiz und die Kooperation mit der Balkan Foot and Ankle Society – bereicherten das Programm zusätzlich und machten deutlich, wie wertvoll der grenzüberschreitende fachliche Austausch für die Weiterentwicklung unserer Disziplin ist. Die freien Vorträge und Abstract-Sessions zeigten eindrucksvoll die hohe wissenschaftliche Qualität und Innovationskraft.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Ehrungen, Stipendienvergaben und der Alexander-Sikorski-Preis, mit denen besonderes Engagement für Wissenschaft, Ausbildung und Vernetzung in der Fußchirurgie gewürdigt wurde. Sie stehen exemplarisch für den Anspruch der GFFC, Wissen weiterzugeben und die nächste Generation aktiv zu fördern.
Unser besonderer Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, den Arbeitskreisen der GFFC, unseren Industriepartnern sowie dem Organisationsteam, das mit großem Einsatz diesen Kongress möglich gemacht hat. Nicht zuletzt haben die persönlichen Begegnungen, Diskussionen und Gespräche den Kongress zu dem gemacht, was er ist: ein lebendiges Forum für Austausch, Inspiration und gemeinsames Gestalten der Zukunft.
Wir nehmen viele neue Impulse mit – fachlich, menschlich und visionär – und freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.
Anja Pallas und Ulf Bertram |
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FREITAG, 05. DEZEMBER 2025 |
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ERÖFFNUNGSVORTRAG „ENTSCHEIDEN UNTER UNSICHERHEIT“ |
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Ein besonderer inhaltlicher Auftakt war der Eröffnungsvortrag „Entscheiden unter Unsicherheit“, der gleich zu Beginn des Symposiums einen zentralen Aspekt ärztlichen Handelns in den Fokus rückte. Gerade in der Chirurgie bedeutet jede Entscheidung Verantwortung – oft unter Zeitdruck, mit unvollständigen Informationen und stets im Bewusstsein individueller Patientenverläufe. Der Vortrag machte deutlich, dass Unsicherheit kein Ausnahmezustand, sondern ein fester Bestandteil unseres klinischen Alltags ist. Umso wichtiger sind Erfahrung, kritisches Denken und ein klares ethisches Fundament, wenn neue Technologien wie KI zunehmend Einfluss auf Diagnostik und Therapieplanung nehmen.
Ulf Bertram
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AK ABRECHUNG - LOHNEN SICH FUßOPERATIONEN IM JAHR 2026 NOCH? |
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Thema der Abrechnungssitzung war die Frage: Lohnen sich Fuß-Operationen im Jahr 2026 noch?
Christoph Wilde beleuchtete dieses Thema hinsichtlich der anstehenden Änderungen für Hybrid DRGs im Jahre 2026. Wie zu erwarten war, erfolgt auch 2026 eine Erweiterung der Hybrid Fälle im Fußbereich. Erstmalig werden auch I20D Eingriffe in die Hybrid Klassifikation fallen. 2026 erfolgt eine Korrektur der Hybrid DRG Hierarchie und eine Erweiterung der Hybrid DRG mit der I20O. Am höchsten bewertet wird nun die Hybrid DRG I20M, gefolgt von I20N und I20O. Da verschiedene Prozeduren auch zur Abwertung von höherwertigen Eingriffen führen, ist bei jeder Operation eine genaue Klassifikation im Grouper erforderlich.
Dr. Sebastian Berg berichtete aus juristischer Sicht über die „Möglichkeit der Zuzahlung durch Patienten bei ambulanten Eingriffen“. Nach Aussage von Herrn Dr. Berg wird „das Igeln von Sach-Mehrkosten von den KVen als unzulässig angesehen. In Hybrid-DRG-Fällen stehen sich Argument der Gesamtpauschale einerseits und die Abrechenbarkeit von Sach-Wahlleistungen durch Krankenhäuser zusammen mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz andererseits gegenüber“.
Frau Katja Bartenschlager von der Abrechnungsfirma Meindl und Partner informierte über die geplante GOÄ Novellierung. Es erfolgt die Einführung neuer Gebührenziffern und ziffernbezogener Zuschläge. Eine genauere Erfassung der ICD- und OPs Codes wird erforderlich sein. Die bisherigen Planungen sehen eine Abwertung der technischen Leistungen und apparativen Diagnostik vor. Mit einer Einführung der neuen GOÄ ist voraussichtlich aber erst 2028 zu rechnen.
Guido Köhne

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Bei der diesjährigen MIS-Sitzung waren mit Anja Helmers, Lisa Fänger, Frank Mattes, Sebastian Altenberger und Georg Hochheuser wieder hochwertige Referenten beteiligt. Unter dem Titel „Innovationen in der MIS“ wurden neuartige Techniken vorgestellt und diskutiert, mit dem Vortrag „Ernüchterung nach dem Hype: Komplikationen nach MICA“ aber auch bisherige Ergebnisse kritisch beleuchtet. Trotz der parallel stattfindenden Veranstaltung über die Hybrid-DRG war die Sitzung sehr gut besucht und sämtliche Vorträge wurden lebhaft diskutiert.
Georg Hochheuser
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ARBEITSKREIS TECHNISCHE ORTHOPÄDIE - DU BIST BESONDERS |
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Die Sitzung des Arbeitskreises lebte von der interdisziplinären Zusammenarbeit, die sich sowohl bei den Referenten als auch im Auditorium widerspiegelte. Unter der Leitung von Dr. med. Theodor Dirk Schraeder und Frau Dr. med. Ulrike Höptner wurden Vorträge aus Themenbereichen der Rehabilitationsmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie, Orthopädietechnik und Physiotherapie präsentiert.
Dr. med. Theodor Dirk Schraeder eröffnete die Sitzung mit einem hochinteressanten Vortrag über die klinische Untersuchung des Fußes und radiologische Analyse von 700 Röntgenbildern mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Er stellte eindrücklich die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Herstellung von Orthesen, sowie, Schuh- und Einlagenversorgung dar.
Im Anschluß berichtete Hr. Rein aus der Orthopädietechnik über die herausfordernde orthetische Therapie des Charcotfußes und wie das klassische Handwerk mithilfe des 3D-Druckverfahrens profitiert, z.B: bei der Herstellung von Orthesendummies.
Wege in die Zukunft zeigte auch Orthopädieschuhmachermeister Bernd Franke in seinem Vortrag über die biomechanischen Aspekte der Schuh- und Einlagenversorgung in Zusammenarbeit mit dem Orthopäden. Hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang auch die internationale Arbeit von Herrn Franke, der die Kunst des Handwerks auch Kollegen im Ausland näherbringt und dies in seinem interessanten Vortrag präsentierte.
Frau Heuken, Leitung der Physiotherapie im Hospital zum Hl.Geist in Geseke, berichtete lebendig über ihre herausfordernde und immer sehr individuelle Arbeit. Insbesondere Patienten mit neuropathischem Fußsyndrom und oft schweren Fußdeformitäten und profitieren von der engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Orthopädieschuhtechnik.
Frau Dr. med. Ulrike Höptner, Unfallchirurgin und ständige D-Arztvertretung, präsentierte in ihrem Vortrag die Besonderheiten der bg-lichen Schuh- und Einlagenversorgung.
Eindrücklich zeigte Sie wie individuell die bg-liche Heilmittelversorgung gestaltet werden kann und im Rahmen des Bremer Models hoch qualitativ in der BG-Ambulanz Bremen umgesetzt wird. Ziel ist es, die Bedürfnisse des Patienten in jeder Phase des Heilverlaufs anzupassen und interdisziplinär in Zusammenarbeit mit den Unfallversicherungsträgern umzusetzen.
Abschied und Dank
Zum Abschluss der Sitzung hat nach vielen Jahren engagierter und prägender Arbeit der renommierte Leiter unseres Arbeitskreises Dr. med. Theodor Dirk Schraeder nun seine Funktion abgegeben und die Verantwortung vertrauensvoll an die geschätzte Kollegin Frau Dr. med. Ulrike Höptner übergeben.
Wir danken Dr. med. Theodor Dirk Schraeder für seine langjährige herausragende Arbeit für den Arbeitskreis.
Zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises Unterstützt wird Frau Dr. Höptner zukünftig von Dr. med. Hartmut Stinus, sowie den Orthopädischuhmachern Matthias Löffler und Bernd Franke.
Die Arbeitskreise Technische Orthopädie und Konservative Therapie und Sport werden zukünftig wieder mehr zusammenrücken und in diesem Rahmen den diesjährigen Expertenkurs Technische Orthopädie gemeinsam gestalten.
Der Expertenkurs Technische Orthopädie wird vom 05.06. - 06.06.2026 im Bio-Seehotel in Zeulenroda stattfinden.
Somit präsentiert sich der Kurs nicht nur an einem neuen Ort, sondern wird lebendiger durch einerseits bewährte Interdisziplinarität und andererseits Präsentation neuer aktueller multimodaler Therapien. Die Vielfalt der konservativen Behandlungsperspektiven wird den Kurs praxisnah, kritisch und zukunftsorientiert ausrichten.
Geplant ist, dass im Rahmen des Kurses teilnehmende D-Ärzte auch Fortbildungspunkte für Rehamedizin / Rehamanagement erlangen können.
Dr. med. Ulrike Höptner

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ZUSAMMENFASSUNG DER TRAUMASITZUNG |
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Die Traumasitzung des GFFC-Jahreskongresses 2025 widmete sich in diesem Jahr dem Schwerpunkt Traumatologie des Sprunggelenkes. Die Veranstaltung im großen Auditorium war hervorragend besucht und spiegelte die hohe klinische Relevanz des Themas wider.
Einen aktuellen und zukunftsweisenden Einstieg bot Frau Dr. Roch (Universitätsmedizin Göttingen) mit einem Vortrag zur zunehmenden Bedeutung von Chatbots in der unfallchirurgischen Notaufnahme. Sie beleuchtete deren potenzielle Rolle bei der Therapie des Umknicktraumas und bewertete die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen. Zusammenfassend können Chatbots eine sinnvolle Unterstützung darstellen, ersetzen jedoch keinesfalls eine fundierte unfallchirurgische Expertise. Die wissenschaftliche Evaluation dieser Systeme bleibt herausfordernd, da neue Versionen fortlaufend erneut geprüft werden müssten.
Andreas Gräfenstein (Helios Klinik Gotha) präsentierte im Anschluss praxisorientierte Aspekte der Versorgung akuter Syndesmosenverletzungen. Besonders betont wurde die zentrale Bedeutung der korrekten Reposition der Fibula in der Inzisur für ein optimales Behandlungsergebnis.
Die Problematik chronischer bzw. insuffizient behandelter Syndesmosenverletzungen wurde durch Dr. Johannes Gabel (BG-Klinik Murnau) aufgegriffen. Er stellte differenzierte Lösungsstrategien für hochkomplexe Fälle vor. Die Rekonstruktion des Syndesmosenkomplexes mittels autologer Sehnenplastiken erfordert dabei ein hohes Maß an biomechanischem Verständnis sowie eine hohe operative Erfahrung.
Im weiteren Verlauf rückte die Nachbehandlung in den Fokus: Frau Dr. Vatlach (Vulpius Klinik Bad Rappenau) referierte über Return-to-Sports-Konzepte nach ligamentären Verletzungen am Sprunggelenk und unterstrich die Bedeutung strukturierter Rehabilitationsstrategien.
Dr. Ronny Perthel (Universitätsmedizin Göttingen) berichtete über aktuelle Versorgungsstrategien bei Trimalleolarfrakturen des oberen Sprunggelenks. Insbesondere wies er auf die klinische Relevanz einer adäquaten Schraubenlänge bei der Versorgung von Innenknöchelfrakturen hin, da diese im Alltag häufig zu lang gewählt werde.
Den Abschluss der Sitzung gestaltete Priv.-Doz. Dr. Georg Mattiassich mit einem Beitrag zur zunehmenden Inzidenz geriatrischer Sprunggelenkfrakturen. Er ging auf die Besonderheiten der Versorgung dieses anspruchsvollen Patientenkollektivs ein und verknüpfte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit eindrucksvollen klinischen Fallbeispielen.
Die Sitzung endete mit einer lebhaften und konstruktiven Diskussion. Der Arbeitskreis Traumatologie dankt allen Referentinnen und Referenten für die hervorragenden Beiträge und freut sich auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.
Es berichtete der Arbeitskreis Traumatologie: Thorsten Randt, Ronny Perthel, Georg Mattiassich
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Ein weiteres Highlight war die Sitzung „KI und Medizin“, in der die Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz im medizinischen Alltag intensiv diskutiert wurden. Themen wie Digitalisierung, Knowledge Graphen, automatisierte Winkelmessung oder die Frage, ob KI uns vom Bildschirm zurück zum Patienten führen kann, zeigten eindrucksvoll, wie dynamisch sich dieses Feld entwickelt. Besonders spannend war der Blick darauf, wie KI nicht nur technische Prozesse optimieren, sondern auch wissenschaftliche Arbeit, Dokumentation und Kommunikation verändern kann. Gleichzeitig wurde deutlich: KI bleibt ein Werkzeug – und der Mensch, mit seiner klinischen Expertise und Empathie, steht weiterhin im Zentrum der Behandlung.
Ulf Bertram

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ARBEITSKREIS WISSENSCHAFT |
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Der Arbeitskreis Wissenschaft der GFFC organisierte unter dem Vorsitz von Prof. Dr. M. Walther, Dr. H. Stinus und PD Dr. H. Hörterer eine inhaltlich dichte und wissenschaftlich hochkarätige Sitzung zum Thema Sehnen. PD Dr. Dussa eröffnete mit der Physiologie der Sehnen- und Muskelarbeit. Prof. Dr. Dreher (Zürich) war online zugeschaltet und referierte zu den Grundlagen der Sehnentransfers. Prof. Dr. K. Klos stellte ein neues, spannendes konservatives Behandlungskonzept der adulten erworbenen Plattfußdeformität vor. Prof. Dr. Walther gab ein praxisrelevantes Update zur Tendinopathie des M. tibialis anterior, gefolgt von PD Dr. Hörterer mit einem Überblick zu Pathologien der Sehne des M. flexor hallucis longus. Die evidenzbasierte Einordnung von Stoßwelle und PRP durch Dr. Stinus rundete die Sitzung ab. Die lebhafte Diskussion unterstrich Relevanz und Aktualität – und zeigte zugleich offene Fragen auf, die Gegenstand laufender Forschung sind.
Markus Walther
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GASTLAND-SITZUNG SCHWEIZ - SPRUNGGELENKSARTHROSE |
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Die Sitzung bot einen kompakten Überblick zur aktuellen Therapie der Sprunggelenksarthrose mit Fokus OSG TEP: Indikation, Technik, Komplikationen und Nachbehandlung.
Vorträge
1) Dr. Araib — „OSG TEP oder Arthrodese“ Vergleich von Indikationen, funktionellen Ergebnissen und Komplikationen; Betonung patientenindividueller Zielsetzung.
2) Prof. Markus Knupp — „PSI bei OSG TEP: Marketing oder GameChanger?“ Kritische Bewertung patientenspezifischer Instrumente: technische Vorteile vs. Kosten Nutzen und klinischer Mehrwert.
3) PD Dr. Stephan Wirth — „Die schmerzhafte Sprunggelenkprothese“ Ursachenanalyse persistierender Schmerzen, diagnostischer Algorithmus und Therapieoptionen bis zur Revision.
4) Prof. Valderrabano — „OSG TEP und Sport“ Erwartungen zum Return to Sport, empfohlene Belastungsstufen und risikoärmere Sportarten.
5) Dr. Micha Hoyer — „Funktionelle Nachbehandlungskonzepte“ Vergleich von Reha Protokollen; Plädoyer für individualisierte, funktionsorientierte Konzepte.
Praktischer, evidenzbasierter Austausch zu Indikation OSG TEP vs. Arthrodese, Nutzen von PSI, Schmerzmanagement, Sportprognosen und Reha. Danke an die Schweizer Referenten für den fachlichen Austausch.
Micha Hoyer

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WAS ICH SCHON IMMER AUF EINEM SYMPOSIUM SAGEN WOLLTE... ARBEITSKREIS FORT- UND WEITERBILDUNG |
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Eröffnet wurde die Sitzung von Akos Kynsburg mit einem Ausflug in die Philosophie und einem Zitat von Werner Eisenberg: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“.
Paul Simons weist in seinem Vortrag darauf hin, dass im Rahmen der DRG Vergütung Einrichtungen, die Assistenzärzte ausbilden, besser vergütet werden sollten als solche, die sich an der Weiterbildung von Ärzten nicht beteiligen.
Jürgen Kreutzer belegt eindrucksvoll, dass der ärztliche Zeitaufwand für Dokumentation etwa 40 % beträgt, wohingegen die Arbeit am Patienten nur noch 30 % beträgt.
Ernst Orthner bezieht sich auf den hohen Dokumentationsaufwand und appelliert an die Verantwortlichen in der Politik die Rahmenbedingungen des ärztlichen und pflegerischen Arbeitens dahingehend zu verändern, dass die Dokumentation deutlich reduziert werden kann.
Paul Simons
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Die wissenschaftliche Sitzung C „Freie Vorträge I – aus Abstracts“ (Freitag, 05.12.25) behandelte aktuelle Anwendungen und Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz in der Orthopädie und Medizin. Vorgestellt wurden unter anderem ein On-Premise-KI-System zur orthopädischen Dokumentation, eine webbasierte PROMs-Erhebung sowie der Einfluss von KI auf Öffentlichkeitsarbeit und Praxiswebsites. Weitere Beiträge diskutierten den Einsatz von KI-Chatbots in der Fachartikelbegutachtung, rechtliche und ethische Aspekte des Medizinmarketings sowie biomechanische Zusammenhänge zwischen spinopelvinen Parametern und Fußachsen. Die Sitzung endete mit einer gemeinsamen Diskussion der vorgestellten Themen. Den Sitzungsvorsitz hatten Lara Krüger und Timo Beil.
Lara Krüger
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GENDER UND BIAS - HERAUSFORDERUNGEN DER ZUKUNFT |
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Unsere Sitzung „Gender und Bias – Herausforderungen der Zukunft“ auf dem 33. Internationalen Symposium für Fußchirurgie thematisierte den zunehmenden Fachkräftemangel, neue Wege der fußchirurgischen Ausbildung im digitalen Zeitalter sowie die Rolle von Genderaspekten und unbewussten Bias in Forschung, Lehre und klinischer Praxis. Ein besonderer Fokus lag auf der Nutzung von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz, deren Potenzial groß ist, gleichzeitig aber das Risiko birgt, bestehende Verzerrungen unkritisch zu reproduzieren. Abschließend wurde die praktische Umsetzung von Gendermedizin speziell in der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie diskutiert.
Des Weiteren freuen wir uns mitteilen zu können, dass das Mentorinnen-Programm in diesem Jahr in die zweite Runde geht. Interessierte können sich bis zum 01.03.2026 per E-Mail an service@gffc.de anmelden.
Bianca Metzner
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AK KONSERVATIVE THERAPIE UND SPORT |
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In der ausgesprochen gut besuchten Sitzung „Konservative Therapie und Sport“ wurde eine breite Palette von Themen rund um die konservative Behandlung des Fußes mit Fokus vorwiegend auf den Sportbereich präsentiert.
Neben den klassischen Themen Außenbandruptur (Galla), Injektionstherapie (Köhne), Sesambeinpathologien (Walcher) und Tapeverbände (Först) fanden besonders die Referate von Prof. Shakibaei (LMU München) zum Thema „Phytotherapie zur Entzündungsmodulation im Sport“ sowie von Dr. Goldmann (Sporthochschule Köln) zum Thema „Biomechanik und Trainingstherapie“ große Beachtung.
Rege Diskussionen zeigten das große Interesse an der konservativen Therapie von Fuß- und Sprunggelenkbeschwerden, nicht nur im Sport.
Andreas Först

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SAMSTAG, 06. DEZEMBER 2025 |
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RESILIENZ: STRESS LASS NACH - WIE WIR BESSER MIT STRESS UMGEHEN |
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Der zweite Kongresstag wurde im Auditorium mit der Sitzung „Stress lass nach- wir wie besser mit Stress umgehen“ eröffnet. Die intiale Frage „Brauchen wie mehr Resilienz für die Fußchirurgie?“ konnte in Zeiten der steigenden Bürokratisierung und Digitalisierung, der zunehmenden Ambulantisierung bei gleichzeitig steigenden Unsicherheiten im Hinblick auf die Vergütung fußchirurgischer Leistungen mit einem klaren JA beantwortet werden.
Zwei hochkaratige ReferentInnen auf dem Gebiet der Resilienz wurden durch die diesjähringen KongresspräsidentInnen eingeladen. Den Auftakt macht Frau Nathalie Sonntag, Psychologin. Sie betonte zunächst, dass ÄrztInnen prinzipiell resilienter als andere Berufsgruppen sind, jedoch trotz guter Resilienz-Scores bereits ca. 30 % Burnout-Symptome zeigen. Im Folgenden stellte Sie die drei Wirkebenen der Resilienz vor: Individuum, Team und Organisation.
Zur Steigerung der individuellen Resilienz wurden hierbei die drei tools 1) „reset breath“ (4 sek Einatmen, 2 sek Atem halten, 6 sek ausatmen), 2) der „60-Sekunden Gedankenstopp“ und 3) der „Körper-Reset“ (3x Schultern nach oben ziehen) vorgeschlagen.
In der Wirkebene Team wurde die Bedeutung der „psychologisch sicheren Teams“ herausgestellt und auch hier drei praktische Werkzeuge vorgestellt, wie wir diese verbessern können: 1) „30 Sekunden Check-in“ zu Beginn des Tages (jedes Team Mitglied nennt einen Punkt welcher ihr/ihm heute wichtig ist“), 2) 60 Sekunden „Mini-Wertschätzung“ pro Tag und 3) nach stressigen Situation ein kurzes Team–Reset („was ist uns gerade passiert?“ „was brauchen wir für die nächsten 10 Minuten“?).
Auch die Organisation kann maßgeblich zur Resilienz beitragen. Hier wurden die drei Maßnahmen 1) Priorisierung („was ist die wichtigste Aufgabe?“), 2) das Engpass-Signal („Engpässe sichtbar machen, bevor es eskaliert“) und 3) der Frust-Filter („was nervt regelmäßig?“, „was wäre eine Mini-Lösung?“) aufgeführt.
Im zweiten Teil widmete sich Frau Debora Karsch einem „deep dive“ zu mehr Widerstandskraft im Alltag und stellte die vier Bereiche Akzeptieren, Fühlen, Orientieren und Verstehen vor. Nun wurde es praktisch: Alle Teilnehmenden durften einen Fragebogen bearbeiten, um Ihre individuellen Resilienzfaktoren zu erarbeiten. Diese wurden im Anschluss betrachtet und Entwicklungspotentiale innerhalb dieser besprochen.
Zusammenfassend war es eine spannende und gut besuchte Sitzung, die nochmals die Aktualität und Bedeutung menschlicher Faktoren und Resilienz im Speziellen unterstrich.
Manuel Mutschler
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AK KINDERFUß - JUVENILER HOHLFUß |
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In der gut besuchten Kinderfußsitzung wurde eine der schwierigsten Fehlformen, die Hohlfußdeformität in ihrer Komplexität der Pathogenese, der Biomechanik und den therapeutischen Möglichkeiten, sowohl in offener als auch in minimalinvasiver Technik von Dr. Leonhard Döderlein, Prof. Johannes Hamel, Dr. Anja Helmers und Dr. Angela Simon präsentiert. Die Referenten haben sich über die rege Teilnahme im Sitzungssaal sehr gefreut. Die Kinderfußsitzung ist im Jahreskongress fest etabliert.
Angela Simon

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Schwerpunkt der Sitzung des Arbeitskreises Arthroskopie war die Darstellung der arthroskopischen OP-Techniken am Fuß und Sprunggelenk. In den letzten Jahren erfahren die arthroskopisch gestützten operativen Möglichkeiten eine stetige Zunahme. Dr. Sebastian Altenberger präsentierte eindrucksvoll die Arthroskopie an den kleinen Gelenken, z.B. die arthroskopische Talonaviculararthrodese oder den arthroskopischen Plantar Plate-Repair. Priv.-Doz. Oliver Gottschalk und Dr. Michael Hoyer gaben einen Überblick die Rückfußarthroskopie am OSG und rund um das Fersenbein. Das endoskopische Gastrocnemiusrelease wurde von Amol Saxena aus Palo Alto demonstriert. Dr. Matthias Walcher und Dr. Mellany Galla gaben ein aktuelles Update über State of the art der Knorpeltherapie bzw. der arthroskopischen lateralen Stabilisierung am OSG. Die Sitzung am Samstagmorgen war äußerst gut besucht, so dass sich trotz der frühen Stunde angeregte Diskussionen entwickelten.
Mellany Galla und Matthias Walcher
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AK INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT |
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Unsere Sitzung hat am Samstag in Kooperation mit der „Balkan Foot and Ankle Society“ (BAFAS) stattgefunden. Unter dem Motto „the Good, the Bad, the Ugly, the Horror“ wurde das Thema Tumorerkrankungen am Fuß erläutert. Begonnen hat Prof. Atanas Katsarov, der amtierende Präsident der BAFAS, mit „the Good“, den Ganglien. Ich persönlich habe dabei mitgenommen, dass die Abpunktion und Cortisoninjektion am besten mit einem peripheren Venenkatheter erfolgen sollte und dass es bei der operativen Resektion eines Ganglions hilft, dieses zu Beginn mit „Berliner Blau“ aufzufüllen. Unter dem Stichwort „the Bad“ hat Dr. Altuğ Tanrivör, Vizepräsident der BAFAS über die Therapie maligner Tumore gesprochen. Er konnte basierend auf einem reichhaltigen Erfahrungsschatz auch anhand eindrucksvoller Fallbeispiele klare Behandlungsempfehlungen aufzeigen. Athanasios Badekas, Ehrenpräsident der BAFAS und ehemaliger Präsident der „Greece Hellenic Foot and Ankle Society“ (HEFAS) beschrieb dann Amputationstechniken und ging dabei auch auf die Nachbehandlung ein. Besonders interessant war hier die Nutzung einer Interimsprothese nach Unterschenkelamputationen. Diese Modularprothese verfügt über einzeln aufblasbare Luftkammern. Mit dieser Frühversorgung unmittelbar nach der Amputation konnte die Mobilisation wesentlich beschleunigt werden und somit Komplikationen wie Stürze und Probleme durch die Immobilisation verringert werden. PD Roth gab abschließend unter dem Titel „the Horror“ wertvolle Hinweise wie es vermieden werden kann, Tumorerkrankungen zu übersehen. Alles in Allem war die Sitzung äußerst lehrreich und damit ein voller Erfolg. Sehr erfreulich war auch die Rückmeldung unserer Gäste, sie haben sich sehr willkommen gefühlt und den Jahreskongress sehr gelobt. Dementsprechend hoffe ich auf eine weitere enge Zusammenarbeit der GFFC mit der BAFAS und ermutige alle Mitglieder zum regen Austausch.
Kajetan Klos
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Die diesjährige Sitzung des AK Neuropathischer Fuß stand unter dem Oberthema KI mit verschiedenen Themen. Ein besonderer Einblick in die Anatomie und dadurch entstehenden Pathologien der Planta pedis wurde durch Anatom Filler gegeben – man hätte dem Vortrag weiterzuhören können, um endlich die Probleme rund um die Plantarfasciitis zu lösen. Mitgenommen haben wir alle, dass es nicht allein das Dehnen ist. Die beiden Arbeitskreisleiter haben ihre Themen rund um die Infektproblematik des neuropathischen Fußes gesetzt – Infektmanagement mit Hilfe von lokal wirksamen Medizinprodukten durch Armin, sowie die Frage, welcher Keim zur Amputation führt, durch Ralph. Fahrtauglichkeit nach (Fuß)operationen bzw. bei Neuropathie stand bei Kaspar im Vordergrund – ein eindrucksvolles Bild blieb vielen im Kopf: die Autoeinschläge in den Häusern der vornehmen Hamburger Elbvororte Einkaufsmeile Waitzstrasse – wer da an Neuropathie als Ursache denkt… Dirk Thümmler ließ uns teilhaben an seinen Erfahrungen mit der TTT-Therapie der Fersenulcerationen bei pAVK Patienten – ein neuer Trend der spannend ist, aber nicht komplikationsfrei.
Kaspar Gundlach und Armin Koller
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6 Referenten aus 3 Ländern präsentierten Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse aus traumatologischen Gebiet (Achillessehnenruptur, Fersenbeinfraktur, Risikofaktoren für Verletzungen der unteren Extremitäten bei Fußballspielerinnen), rekonstruktiver Rückfußchirurgie (Cavovarus, Fersenbeinosteotomie) und Technischer Orthopädie (Therapieschuhentwicklung).
Die diesjährigen PosterpreisträgerInnen sind Karli Richards aus Chapin, USA und Thomas Stief aus Osnabrück.
K. Richards berichtete über eine Pilotbefragung zur Untersuchung wichtiger Risikofaktoren für Verletzungen der unteren Extremitäten bei Fußballspielerinnen.
Th. Stief stellte in einer randomisiert kontrollierten Studie den Einfluß eines neuentwickelten konfektionierten Therapieschuhs auf die Fußbelastung vor.
Anke Röser
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EHRUNGEN UND PRÄMIERUNGEN |
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EHRENMITGLIED 2025, DR. RALPH SPRINGFELD |
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Die GFFC hat im Dezember Ihr Gründungsmitglied Ralph Springfeld zum Ehrenmitglied ernannt. Ralph ist seit der ersten Stunde ein Aushängeschild der GFFC sowohl als Operateur von schwierigsten Fragestellungen rund um den Charcotfuß, als auch als Leiter des Arbeitskreises Neuropathischer Fuß und ganz besonders in der Vergangenheit beteiligt an den ersten Lehrvideos für die Vorfußchirurgie – zusammen mit Urvater Kai Olms.
Die elegante Präparierkunst mit vielen bekannten Fotos der Anatomie hat er durch seine künstlerische Ader auch in tollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen festgehalten. Jedes GFFC Mitglied hat einen „Springfeld“ zuhause – er ist der Künstler hinter unseren Zertifikaten.
Mein lieber Ralph, ich freue mich, dass Du nun Ehrenmitglied bist. Ganz besonders gefreut hat es, mich Dir die Laudatio zu halten.
Kaspar Gundlach
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ALEXANDER SIKORSKI-PREIS AN DR. MED. UTE TERHEGGEN |
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Der diesjährige Alexander Sikorski – Preis wurde an Frau Dr. Ute Terheggen, Teamleiterin des 2015 gegründeten Clubfoot Camp St. Benedict Referral Hospital, Ndanda (Südtansania), verliehen.
Trotz deutlich verbesserter und früh angewandter konservativer Therapie (Ponseti Methode) angeborener Klumpfußdeformitäten bei Neugeborenen sind auch 10 Jahre nach dem ersten Camp viele Kinder in Tansania noch unbehandelt. Auch neurologisch bedingte Klumpfußdeformitäten nehmen einen immer größeren Stellenwert in den jährlich untersuchten Patientenkollektiven ein.
Seit 2023 finanziert sich das Clubfoot Camp über gemeinnützige Spenden in Zusammenarbeit mit Pro Interplast und Interplast e.V. Jegliche Verbrauchsmaterialien für die Anästhesie und Operation werden in mehrmonatigen Vorbereitungen in Deutschland organisiert und von den Teammitgliedern (ca. 7-8 Personen) zum Einsatzort transportiert (2x23 kg/Person). Mit den Spenden werden vor Ort des Weiteren die Operationen, die Gehhilfen, gesonderte Medikamente, der meist sehr teure Fibre Cast und eventuell notwendige Zusatzdiagnostik finanziert.
Die GFFC dankt der Stifterin des Alexander Sikorski-Preises Frau Regine Mazloum-Martin und wünscht Dr. Ute Terheggen für weitere Einsätze in Ndanda viel Erfolg in der Versorgung von Patienten mit Klumpfußdeformitäten.
Anke Röser

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EFAS-GFFC-TRAVELLING FELLOWSHIP, SPONSORED BY CURVEBEAM AI, AN LAURA LANGONE, ITALIEN |
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Stationen ihres Fellowships waren:
Gelenkzentrum Rhein-Main, Frankfurter Straße 94, 65239 Hochheim bei Prof. Dr. Kajetan Klos
Chirurgie Bad Schwartau, Am Kurpark 1, 23611 Bad Schwartau bei Dr. Thorsten Randt
Schön Klinik München Harlaching SE & Co. KG, Harlachinger Str. 51, 81547 München Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie bei Prof. Markus Walther

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ZWISCHENBERICHT FORSCHUNGSSTIPENDIUM; GESPONSERT VON MARQUARDT AXOMED GMBH, VON DR. MED. FREDERIKE ROCH |
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BERICHTE REISESTIPENDIUM, GESPONSERT VON PARAGON28, VON ANNA-MARIA SIMANTIRA UND DR. MED. FAIDON KATINAKIS |
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Abschließend möchten wir Sie noch darüber informieren, dass die GFFC den weiteren Ausbau der bereits gut funktionierenden Zusammenarbeit mit der Abrechnungsplattform medicalnetworks anstrebt. Mit medicalnetworks konnten bereits Sonderkonditionen vereinbart werden, die schon ab dem ersten abgerechneten Fall gelten.
Gemeinsam mit ausgewählten Kolleginnen und Kollegen sowie medicalnetworks wird derzeit ein strukturiertes Einkaufsmanagement erarbeitet. Ziel ist es, über die Plattform von medicalnetworks den Einkauf von Fußimplantaten zu attraktiven Konditionen zu ermöglichen – ohne zusätzlichen administrativen Aufwand für Sie. Je höher unser gebündeltes Einkaufsvolumen, desto größer ist der Vorteil für alle Mitglieder.
Das beschriebene Einkaufsmanagement soll neben dem Bezug von Implantaten auch die Abwicklung des kompletten buchhalterischen Prozesses umfassen. Dies bedeutet, dass von der Bestellabwicklung bis hin zur Vorfinanzierung der Implantate sämtliche Prozesse ohne zusätzliche Kosten für GFFC-Mitglieder durch medicalnetworks übernommen werden.
Ziel ist eine zukunftsorientierte und optimierte Abrechnung unserer Leistungen in einem liberalisierten Markt.
Für Fragen wenden Sie sich gerne an die eigens für unseren Verband eingerichtete E-Mail-Adresse: gffc@medicalnetworks.de. Über diese Adresse haben unsere Mitglieder einen exklusiven und direkten Zugang zu medicalnetworks. Zudem unterstützen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von medicalnetworks über diese E-Mail-Adresse auch bei der Bearbeitung von MDK-Anfragen zu Ihren Patientinnen und Patienten.
Darüber hinaus hat medicalnetworks in Abstimmung mit uns eine Studie zur leitlinienkonformen Versorgung in der Fußchirurgie beauftragt. Ziel dieser Studie ist es, potenzielle Diskussionen mit den Krankenkassen zu vermeiden bzw. unsere Position argumentativ zu untermauern.
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Information der Geschäftsstelle
Für Anträge, Änderungsmeldungen und Bestellungen nutzen Sie bitte die auf der Homepage der GFFC e.V. hinterlegten Dokumente. Sie finden diese unter dem folgenden Link:
https://www.gesellschaft-fuer-fusschirurgie.de/fuer-mitglieder/service/downloads.html
oder senden Sie Ihre Änderungen per Email an service@gffc.de.
Bei Adressänderung aktualisieren Sie bitte auch Ihre Kontaktdaten unter Ihrem persönlichen Login auf der Homepage der EFAS.
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Wir freuen uns über Ihre Informationen, Anregungen oder Leserbriefe zu GFFC Aktuell per Mail an jmaushard@gffc-akademie.de.
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Sie erhalten diesen Newsletter als Mitglieder der GFFC e.V., wenn Sie gemäß der neuen DSGVO dem Versand zugestimmt haben.
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletter abbestellen" an service@gffc.de. Wir werden Sie dann umgehend aus unserem Verteiler entfernen.
GFFC Aktuell erscheint ca. dreimal jährlich. Sie können alle Newsletter auch auf den Seiten der GFFC im Newsletter-Archiv online lesen.
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie hier.
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IMPRESSUM
Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie e. V. (GFFC e. V.) Gewerbegebiet 11 82399 Raisting
Telefon (0 88 07) 94 92 44 Fax (0 88 07) 94 92 45 service@gffc.de www.gffc.de
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